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Die traditionelle chinesische
Medizin ist die älteste Erfahrungsmedizin des Menschen.
Mit Ihrer naturheilkundlichen Wirksamkeit stellt sie die ideale
Ergänzung zur Schulmedizin dar. Die TCM (traditionelle chinesische
Medizin) besteht aus vier Säulen:
- Klassische Akupunktur
- Chinesische Arzneimittellehre
(sollte von Ärzten praktiziert werden)
- QiGong
- Chinesische Diätetik
Viele Menschen, die an
funktionellen Beschwerden leiden, wie Erschöpfung, Nervosität, Reizbarkeit
oder Schlafstörungen, stellen immer wieder fest, daß der Arzt keine
wirksamen Mittel oder Behandlungsmethoden für ihre Beschwerden hat.
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Die westliche Medizin
verfügt über keine Möglichkeiten, eine Diagnose und Therapie für
die immer häufiger anzutreffenden relativ unbestimmten Beschwerden
zu erstellen. Ebenso führt die Behandlung chronischer Erkrankungen,
wie Rheuma, Asthma usw., sowie von psychosomatischen Krankheiten
oder vegetativer Dystonie zu keinen befriedigenden Ergebnissen.
Für diesen Bereich bietet die traditionelle chinesische Medizin
therapeutische Möglichkeiten durch Akupunktur und Arzneimittel,
die in jeder Hinsicht auch die Wünsche der Patienten nach sanfter,
belastungsarmer Therapie erfüllen.
Die chinesische Medizin
kann heute eine Ergänzung zur westlichen Medizin sein. Im Gegensatz
zur westlichen Medizin, für die ein Herz, eine Niere, eine Leber
usw. für jeden Patienten gleich sind und als vom übrigen Körper
seperate Organe behandelt werden, betrachtet der Arzt der chinesischen
Medizin den Menschen als einen aus Körper und lebensspendender Energie
(das Qi) bestehenden ganzheitlichen Organismus.
Der Arzt hat die
Möglichkeit, Schlüsse auf bestehende Störungen im Energiefluß zu
ziehen, aber auch auf Schwächen oder Übermaß an Energie in bestimmten
Funktionskreisen, die ebenfalls zu Krankheiten führen. Erst wenn
der Arzt festgestellt hat, welche funktionellen Störungen bzw. welche
energetischen Entgleisungen vorliegen, entscheided er über die Anwendung
der therapeutischen Mittel.
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Ferner stellt er fest, ob eine Krankheit an der Oberfläche liegt,
oder schon in die Tiefe vorgedrungen ist. Dann wird er für die Behandlung
neben der Akupunktur zusätzlich eine Abkochung aus verschiedenen Roharzneien,
pflanzlichen, mineralischen und tierischen Ursprungs zusammenstellen.
Die traditionelle chinesische Medizin ist ein Gedankensystem, das
aus einer vollkommen anderen Kultur und geschichtlichen Ära stammt.
Dieses System wurde in China vor mehreren tausend Jahren entwickelt
und erreichte in einem Jahrhunderte langem Reifungsprozeß einen hohen
wissenschaftlichen Rang. In China wird die traditionelle chinesische
Medizin als funktionstüchtiges Heilverfahren angesehen, und ein Studium
dieser Medizin kann heute an 26 Hochschulen absolviert werden.
Die traditionelle chinesische Medizin hat in China ihren festen Platz
neben der am Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführten und mittlerweile
weit verbreiteten westlichen Medizin. |
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